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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Neue Nadeln

Da wir am Wochenende nach langer Pause mal wieder in Haithabu anzutreffen ist. Hat es meinen Mann wieder in den Fingern gejuckt und er hat sich in die Werkstatt begeben.
Herausgekommen ist ein ganzer Satz neuer Naalbindingnadeln aus Holz und Elfenbein.

Richtige Schätzchen sind dabei... In ein paar habe ich mich selber verliebt, und Nadeln kann man (Frau) ja nie genug haben.



Ich hoffe doch den einen oder anderen am Wochenende zu sehen.

Liebe Grüße

Eure Tanja


Sonntag, 21. August 2016

Freitag Moesgaard Museum

...die letzten Tage hatte ich aus gegebenem Anlass weniger Zeit zum schreiben, trotzdem will ich sie nicht auslassen.

Freitag haben wir und für einen Ausflug  nach Moesgaard und Aarhus entschieden.

Zuerst morgens gleich ins Museum und ich muss sagen, wir waren begeistert. Solche Museen wünscht man sich...
Anschaulich, informativ und für die Kids viel zum anschauen, ausprobieren und mitmachen. Was mir auffällt ist das die Dänen einen Fabel für Technik und Multimedia haben was unseren Sohnemann total begeistert. So macht lernen Spaß!

Also fürs Moesgaard Museum: beide Daumen hoch. Auf jeden Fall einen Besuch wert.


Im Anschluss ging es nach Aarhus in die City... hier kann man sich schon verlaufen. Aber es ist herrlich zum bummeln und schauen.

Tolle Läden, kleine Cafès und Bars... Restaurants. Es macht wirklich Freude sich irgendwo hinzusetzen und die Menschen zu beobachten.
Wir sind schließlich in einem brasilianischen Grillrestaurant gelandet und es war wie man sieht einfach mega-lecker...
Aarhus wird uns auf jeden Fall wiedersehen.


Mehr Berichte und Tips folgen gleich im Samstagsblog....

Eure

Tanja

Montag, 15. August 2016

Fyrkat

Tag 2...
heute ging es in das nahe gelegene Hobro um die Wikingerburg Fyrkat und das dazugehörende Wikingercenter zu besuchen.

Was etwas erschreckend ist, ist der Zustand der Häuser. So gut wie alle Gebäude sind in sanierungsbedürftigem Zustand. Wer Ribe und Haithabu kennt wird hier erschrocken und enttäuscht sein. 
Trotz allem ist es eine schöne Anlage und wir haben den Besuch nicht bereut.
Und selbstverständlich habe ich wieder jede Menge Fotos mitgebracht, viel Spaß mit der Bilderflut:

Das Wikingercenter von außen:



Auf dem Gelände.



Ich durfte auch mal vor die Kamera...



Fladenbrot hat Robin dann auch gebacken... War lecker und das Rezept haben wir auch bekommen!


Danach ging es zu Fuß auf den Weg zur Ringburg. 


Unterwegs gab es viel zu entdecken, die Landschaft ist einfach herrlich... und wir hatten das Glück Familie Schwan beobachten zu können. Das Märchen von häßlichen Entlein konnte ich nie nachvollziehen, ich finde junge Schwäne einfach entzückend.


Direkt vor der Ringburg gibt es dann noch ein rekonstruiertes Haus.


Und dann waren wir da, und was soll ich sagen, es ist beeindruckend.


Danach ging es noch nach Hobro Kaffee trinken. Das Hobro Museum mit den Funden aus Fyrkat hatte heute leider geschlossen, aber der Besuch wird nachgeholt, wir sind ja noch ein bisschen hier.

Für heute mache ich Schluß und sichte noch ein etwas die gefühlten 1000 Fotos.

Eure Tanja


Freitag, 15. April 2016

Neue Gugel...

Die Gugel die ich in Haithabu begonnen habe ist fertig geworden. Ich bin zwar noch am überlegen ob ich sie füttere aber erstmal finde ich sie auch so gut.

Ich habe sie aus pflanzengefärbten Wollstoff (Walnussschalen) komplett von Hand genäht. Das Muster ist von einem Fibelfund aus Birka abgenommen und mit pflanzengefärbtem Wollgarn gestickt.

Die ganze Gugel ist an den Skjolkham Fund angelegt. Jetzt bin ich auf den nächsten Märkten schön warm verpackt.


Euch ein schönes Wochenende

Eure Tanja

Montag, 4. April 2016

Zurück aus Haithabu

Schön waren die Tage in Haithabu, die ich bei der lieben Iris verbringen durfte und die mich fleissig von meinem kaputten Bein abgelenkt hat.

Und selbstverständlich habe ich Euch Eindrücke von den 2 wunderschönen Tagen am Haddebyer Noor mitgebracht.

Als erstes möchte ich Euch den neuen Superstar von Haithabu vorstellen: Rüdiger... :-)
Und wie es so durch Haithabu schreitet ist ganz klar wer hier der Boss ist!


Ich habe natürlich nicht nur rumgesessen sondern war auch zwischendrin auch etwas fleißig und habe ein neues Projekt angefangen. Hier schon mal die ersten Eindrücke:


Die Farbgestaltung steht auch schon.


In dieser Atmosphäre arbeiten zu dürfen ist natürlich gar keine Arbeit sondern Wellness für die Seele... Der Himmel über Haithabu hat sich am Samstag wirklich von seiner besten Seite gezeigt.


Die Hühner sind zurückgekehrt und haben erstmals wieder alles "inspiziert".


Und da man ja nie genug davon bekommen kann den Ausblick nochmal aus anderer Perspektive.


Zum Schluß möchte ich Euch heute noch etwas besonderes zeigen. Matthias Barkmann hat Zinnfibeln nach Haithabufund rekonstruiert und bietet diese nun auch in seinem Laden an. Ich finde diese Fibeln gerade auch für Einsteiger sehr interessant, da man historisch korrekt arbeiten kann ohne gleich ein Vermögen auf den Tisch zu legen. Der Perfekte Einstieg für eine einfache Haithabu Darstellung. Wer Interesse hat kann sich hier bei Iris Barkmann über die Einzelheiten informieren.

Das war`s dann mal für heute, ich muss gleich wieder zum Arzt in der Hoffnung das er gute Nachrichten für mich hat.

Liebe Grüße

Eure Tanja

Dienstag, 29. März 2016

Neue Ausstattung fürs Kind

denn das sollte ja nach längerer Pause wieder mit auf den Markt.
Die alten Gewandungen waren natürlich hoffnungslos zu klein. Also bitte alles einmal neu.


Einmal eine neue Gugel (in die er noch locker reinwachsen kann :-) )
Aussen pflanzengefärbter Wollloden (Walnuss), innen gefüttert mit handgewebtem Leinen.
Natürlich komplett handgenäht. Der Rechteckmantel ist schon lange in unserem Besitz 
und wurde vor vielen Jahren mal mit Birkenblättern im letzten Zug gefärbt.


Neu sind auch Tunika und Hose. Die Hose ist aus naturfarbenem Leinen,
die Tunika aus krappgefärbtem Diamantköper, die Keile und die Ärmel sind aus
naturfarbenem Wollköper. Ebenfalls alles handgenäht.
Schmuck, Gürtel und Tasche sind aus dem Wagnerschen Fundus.
Die wendegenähten Schuhe sind ein Erbstück des großen Bruders.


Der ganze Stolz des jungen Mannes ist das Ostergeschenk, der hat ihm dieses Jahr das erste, eigene Messer gebracht. Ein großer Tag für einen jungen Wikinger. Das Messer ist aus der Werkstatt von Matthias Barkmann, Monostahlklinge, der Griff ist aus Walnussholz. Jetzt können wir loslegen mit Schnitzen und auch beim Pilzesuchen oder Bogenschießen wird es gute Dienste leisten.

Und jetzt? Will der große Mann des Hauses auch eine neue Tunika, mir wird also erstmal nicht langweilig werden.

Eure Tanja